» Sonderausstellung zur Geschichte des Osnabrücker Steckenpferdreitens
» Die "wahre Erzählung" von Emmy von Dincklage
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Einführung
Gab es in Osnabrück 1648 ein Steckenpferdreiten?
Geschichtlicher Kern 
Beginn in Nürnberg 1650 
Die Steckenreiterklippe von 1650
Weitere Recherchen 

"Nürnberger Handschriften" von 1650

Literarische Belege von 1650
"Nürnberger Münz-Belustigungen" im Jahre 1764
Kein Brauchtum in Nürnberg
Die "wahre Erzählung" von Emmy von Dincklage
"Die Steckenreiterklippe" - Urtext von 1875
Die Wandersage in der Region Osnabrück
Das erste Osnabrücker Steckenpferdreiten 1948
Steckenreiterfeste ab 1953
Zusammenfassung
Nachbereitung
Quellen
 

1875 gaben die emsländischen Erzählerinnen Emmy und Clara von Dincklage den neu bearbeiteten Stoff als „wahre Erzählung“ im „Geschichtenbuch für die Jugend“ heraus. Sie gilt als erste Sagenfassung von den Osnabrücker Steckenpferdreitern (11.1).

1875 gaben die emsländischen Erzählerinnen Emmy und Clara von Dincklage den neu bearbeiteten Stoff als „wahre Erzählung“ im „Geschichtenbuch für die Jugend“ heraus. Sie gilt als erste Sagenfassung von den Osnabrücker Steckenpferdreitern (11.1).

 

11.2 Holzschnitt „Die Steckenpferdreiter.“

Der Holzschnitt zeigt Piccolomini beim Vorbeiritt der ihn huldigenden Steckenpferdreiter. Für die Recherche ergeben sich drei interessante Aspekte:

  1. Die Steckenpferdreiter kommen auf schlichten Stecken daher. Die sonst üblichen Pferdeköpfe oder Hufe fehlen.
  2. 2. Piccolomini nimmt die Parade von einem Balkon oder Treppenaufgang ab. Ähnlichkeiten mit baulichen Elementen des Osnabrücker Rathauses sind nicht erkennbar.
  3. 3. Im unteren Bildfeld rechts befinden sich die monogrammartig geschriebenen Buchstaben CvD, was auf die Urheberschaft der Clara von Dincklage hinweisen könnte (?).
 
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