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1875 gaben die emsländischen Erzählerinnen Emmy und Clara von
Dincklage den neu bearbeiteten Stoff als „wahre Erzählung“ im
„Geschichtenbuch für die Jugend“ heraus. Sie gilt als erste
Sagenfassung von den Osnabrücker Steckenpferdreitern (11.1).
1875 gaben die emsländischen Erzählerinnen Emmy und Clara von
Dincklage den neu bearbeiteten Stoff als „wahre Erzählung“ im
„Geschichtenbuch für die Jugend“ heraus. Sie gilt als erste
Sagenfassung von den Osnabrücker Steckenpferdreitern (11.1).
11.2 Holzschnitt „Die
Steckenpferdreiter.“
Der Holzschnitt zeigt Piccolomini beim Vorbeiritt der ihn
huldigenden Steckenpferdreiter. Für die Recherche ergeben sich
drei interessante Aspekte:
- Die Steckenpferdreiter kommen auf schlichten Stecken
daher. Die sonst üblichen Pferdeköpfe oder Hufe fehlen.
- 2. Piccolomini nimmt die Parade von einem Balkon oder
Treppenaufgang ab. Ähnlichkeiten mit baulichen Elementen des
Osnabrücker Rathauses sind nicht erkennbar.
- 3. Im unteren Bildfeld rechts befinden sich die
monogrammartig geschriebenen Buchstaben CvD, was auf die
Urheberschaft der Clara von Dincklage hinweisen könnte (?).

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