» Sonderausstellung zur Geschichte des Osnabrücker Steckenpferdreitens
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Einführung
Gab es in Osnabrück 1648 ein Steckenpferdreiten?
Geschichtlicher Kern 
Beginn in Nürnberg 1650 
Die Steckenreiterklippe von 1650
Weitere Recherchen 

"Nürnberger Handschriften" von 1650

Literarische Belege von 1650
"Nürnberger Münz-Belustigungen" im Jahre 1764
Kein Brauchtum in Nürnberg
Die "wahre Erzählung" von Emmy von Dincklage
"Die Steckenreiterklippe" - Urtext von 1875
Die Wandersage in der Region Osnabrück
Das erste Osnabrücker Steckenpferdreiten 1948
Steckenreiterfeste ab 1953
Zusammenfassung
Nachbereitung
Quellen
 

"Nürnberger Handschriften" von 1650

Auszug aus den “Nürnberger Handschriften”, Übertragung einer Originalhandschrift

“Anno Christi 1650”, S. 734 in Maschinenschrift:

“...Und weiln Ihr Fürstl. Gnad. sehr mildgebig, und seine Fürstl. Freygebigkeit weit: mit hohen Lob erschollen, wurdn Kinder und junge Knaben bewogen derer sich über Tausend an gemeinen Burgers Knaben gefundn stecken Pferd zur Hand gebracht und ins gesambt vor Ihr Fürstl. Gnaden geritten und ein mütiglich umb ein Friedens gedächtnus angehaltn, worauf Ihr Fürstl. Gnad. sie nechsten Sontag widerumb zuerscheinen beantwortet unterdessen ließ Er eine viereckechte #(Anmerkung am Rand: Silbere) Münz Prägen, da, auf einer seiten stunde ein Knab mit einen stecken Pferd, wobey diese umb- schrifft FRIEDENS GEDÄCHTNUS IN NÜRNB: Zur andern seiten ein gedoppelter Adler mit dieser beyschrifft VIVAT-FERDINADUS 3.RÖM:IMPER:VIVAT. solche Friedens Pfening wurden an benanten Tag unter die PRES: stecken Reuter ausgeteilet, welche nicht allein bey der Jugend ein ewiges andenken, sondern auch Ihr Fürstl. Gnadn Hoher Nahm bey der Nachwelt in Höchstn Rhum unsterblich verblieben wird,...”

 
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